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Vom gestressten Paar in diesem Alltag im Spagat zwischen Image und innerer Wahrheit bis zum energetisch-authentischen Paar-Sein.
Auf diesen Weg führen wir mit diesem Angebot.
Diese Fakultät der Tara Sattva Akademie und diese Internetpräsenz widmet sich Aspekten des Paar- Seins.
Die Breite der damit verbundenen Angebote und die Hintergründe erläutern wir einführend, soweit dies ohne praktisches Erleben möglich ist.
Wir sehen Karmamudra-Paar-Sein als Teil unserer Gesamtarbeit mit Menschen zum Wohle ihrer selbst, ihrer Partner und aller Wesen.
Zuerst einige Erläuterungen zum Begriff Karma Mudra, der aus dem Sanskrit stammt und in den von S.H., dem Dalai Lama,
empfohlenen Berzin Archiven The Berzin Archives wie folgt übersetzt wird:
karmamudra (las-kyi phyag-rgya, Versiegeln mit einem Partner/in physischen Handlungen)
Karma-Mudra-Praxis
Die tantrischen Gottheiten sind häufig, aber nicht immer, sogenannte Yab-Yum-Formen (wörtl. Vater-Mutter), also männliche Buddhas in leidenschaftlicher sexueller Vereinigung mit weiblichen Buddhas/Taras.
Im buddhistischen Tantra gibt es eine symbolische Auffassung dieser Gottheiten als Vereinigung von Methode und Ziel und eine direkte, gleichberechtigte Auffassung: Ein Mann und eine Frau visualisieren sich als Gott und Göttin und vereinigen sich miteinander.
Dies wird Karmamudra-Praxis genannt und kann sehr rasch zur "Erleuchtung" führen, wenn gewisse Bedingungen erfüllt sind.
Mehr in der nachfolgenden PDF zur Karma Mudra Praxis
Eine wesentliche Grundanforderung der Karmamudra-Praxis ist die Bindungs- und Beziehungsfähigkeit, so dass es für uns Menschen der Neuzeit und des Westens einiges an Vorstufen zu bearbeiten gilt. Ein Sitzen in der sexuellen Yabyum-Position hat nichts mit Karma-Mudra zu tun.
Vielmehr geht es um das tiefe Versiegeln, Ineinanderfließen und Verschmelzen als Paar. Dazu braucht es die Fähigkeit, sich in der Paarbeziehung in feinsten Nuancen wahrzunehmen. Im Alltag regiert meist der Stress, so dass die Ressourcen des Paar-Seins verschüttet sind.
Karmamudra ist also der Gipfel einer geläuterten, gereinigten Paarbeziehung oder die durchleuchtete Praxis zweier gleichwertiger Personen, die diese Praxis zum Wohle aller Wesen vollziehen (was mit unserem westlichen Verständnis von sexueller Vereinigung wenig zu tun hat) und wirklich eine Methode der Erlangung "besonderer" innerer energetischer Zustände ist.
In welchen Stufen beginnen wir in und mit unseren Beziehungen, wenn wir die Sehnsucht haben, mehr vom Leben zu wünschen als den "kleinen Kreislauf"?
Was können wir tun, um uns und unsere Partnerschaft zu entwickeln und ein Leben für uns und andere in körperlicher, seelischer und geistiger Zufriedenheit, Ekstase und Befreiung zu erleben?
Wir beschreiben drei Stufen, die wir in unserer Arbeit mit Menschen in Partnerschaften, versuchen zu fördern und zu unterstützen:
Stufe I - Selbstwert und Selbstliebe für den eigenen Körper
Damit ist z.B. auf der körperlichen Ebene der Verzicht auf den ständigen Gebrauch berauschender oder körperlich verunreinigender
Substanzen gemeint.
Auf der geistigen Ebene entspricht dies der Vermeidung oder Durchdringung der Pole Selbstüberschätzung (Narziss/Macht/Angst)
oder Selbstentwertung und -verletzung (Abwertendes und wertendes Denken).
Auf der seelischen Ebene ist das Nicht-Mehr-Zulassen entwertender oder entwürdigender Beziehungen und sexueller Kontakte gemeint, da es auf der äußerlichen, inneren und feinstofflichen Ebene den Körper verschließt.
Diese bedeutet auch das Ausheilen alter Wunden durch Meditationsmethoden, Yoga, feinstoffliche Arbeit mit Energie und Atem und körperorientierte Verfahren.
Stufe II - Liebe und Würdigung des Partners
Durch Liebe und würdigung der kindlichen, männlichen und weiblichen Anteile meines Partners,
kann ich erkennen, dass dieser/ diese "mehr" ist, als ich äußerlich sehe.
Auf der
Stufe III - Zustand der ALL-Verbundenheit
und dessen Ausstrahlung und Übermittlung an Andere.
Mehr darüber und was das mit der Sexualität zu tun hat in der nachfolgenden PDF
Stufen der Liebe